Mittwoch, 01. Februar 2017 Kategorie: 2015/16, 2016/17

Ein Turnier mit vielen Siegern


"Gemeinsam stark sein" lautete wie jedes Jahr das Motto des Fußballturnier-Wochenendes des Fördervereins der Stiftung gegen Gewalt an Schulen e.V. Und der Auftakt der Benefizveranstaltung war nahezu identisch mit dem im Jahr 2016. Wieder gelang dem Gastgeber im Eröffnungsspiel ein 1:0 Erfolg, dieses Mal gegen die Firma Härer, Werkzeug- und Formenbau aus Lorch, und das Tor erzielte wieder Flüchtling Lamin aus Gambia.

Die Leutenbacher Sporthalle "Ob den Gärten" war an beiden Turniertagen gut besucht. Es hatte sich auch herumgesprochen, dass Knut Kircher, ein ehemaliger FIFA-Schiedsrichter, am Samstag einige Spiele leiten würde.

Und so stand der erfahrene Referee auch für Fragen und Fotos zur Verfügung. Eine echte Bereicherung für den Event. Wie auch die Bürgermeister-Mannschaft, die geschichtsträchtig ihren größten Sieg der Benefizturniergeschichte einfahren konnte: 6:2 gegen Härer.

Der Bezirksvorsitzende des Fußballbezirks Rems-Murr zeigte am Hallenmikrofon wieder sein Talent als Sportkommentator.

Sportlich setzte sich H.P. Kaysser aus Leutenbach in einem lange offenen und aufregenden Finale gegen den Titelverteidiger Uhlsport mit 5:1 durch und nimmt den Wanderpokal mit in den Firmensitz nach Nellmersbach.

Dritter wurde Vorjahresfinalist Jeutter IN.VIVO aus Winnenden nach einem 2:1 gegen Aconext Stuttgart. Die Fairplaypreiswahl, Gutscheine der AOK McArena Schorndorf, gewann neben Platz 10 der Förderverein der Stiftung. Das Flüchtlingsteam der Paulinenpflege Winnenden beeindruckte durch eine geschlossene Teamleistung und belegt Rang 5.

 

Am Sonntag fand das Schülerturnier an gleicher Stätte statt. Und so eine Veranstaltung für und mit Jugendmannschaften sucht in Sachen Faiplay wirklich Seinesgleichen. Trotz sportlichem Ehrgeiz war jederzeit der Respekt und der faire Umgang mit- und untereinander spürbar. Vor und auch nach dem Spiel, egal bei welchem Ergebnis, wurde abgeklatscht und sogar in die Arme genommen.

Die Vision Privatschulen aus Jettingen, Landkreis Günzburg (Bayern), brachten als Spende allerlei türkische Spezialitäten, wie z.B. gefüllte Weinblätter mit. Genauso wie zwei Teams der SV Winnenden Mädchen, trat die bayerische Schule mit zwei reinen Mädchenteams an.

Und die Jettingerinnen wurden durch ihr sympathisches Auftreten zum Fairplaypreissieger gewählt.

Die Firma Handel aus Backnang stiftete hier den Pokal und die Firma Lochmann Berufskleidung wird hochwertige, bestickte T-Shirts für das Schulteam anfertigen. Auch die Winnender Albertville-Realschule fiel durch besondere Fairplayaktionen auf und bekam als Anerkennung Gutscheine für die AOK McArena in Schorndorf.

Die Albertviller waren es dann auch, die im Finale des Schüler-Cups gegen das Team Calella & Friends mit 8:2 gewannen. Dritter wurde das Schulzentrum Rudersberg vor der Salier Gesamtschule aus Waiblingen. Das junge Team der Stiftung kam auf Platz 6. Die Pokale bei der Siegerehrung wurde von Frau Silke Olbrich überreicht, die den starken Turnierpartner Sportkreis Rems-Murr repräsentierte.

 

Aber an diesem Wochenende gab es in Leutenbach viele Sieger.

14 Betriebs- und Hobbymannschaften am Samstag, sowie 10 Jugend- und Schulteams am Sonntag zeigten in der Halle wie es in der Gesellschaft funktionieren kann mit einem respektvollen Umgang miteinander. Und da spielt weder das fußballerische Talent, noch das aussehen und die Herkunft eine Rolle. Das Turniermotto "Gemeinsam stark sein!" stand nicht nur auf dem Papier unter dem Turnierplan, sondern wurde sichtbar in der Sporthalle deutlich.

"Und somit ist bei diesem Turnier alle Sieger, weil sie gezeigt haben, dass es ein faires und respektvolles Miteinander geben kann, egal unter welchen Voraussetzungen! Und weil alle Teilnehmer dieser Veranstaltung damit auch die Stiftung gegen Gewalt an Schulen in ihren Projekten unterstützen!", so der Fördervereinsvorsitzende Tobias Sellmaier.

Der Förderverein fand in zahlreichen Sponsoren starke Partner für diese Veranstaltung.

So waren es beispielsweise die Firmen, Uhlsport, Ensinger und Hochland Kaffee, die mit Produktspenden das Turnier unterstützen. Auch das Unternehmen Aconext, das mit zwei Firmenteams aus Stuttgart und München antrat, gab eine großzügige Spende. Erich Hägele mit seinem Team vom Sportkreis Rems-Murr akquirierte Sponsoren und half bei der Organisation.

 

 

Deshalb waren an diesem Wochenende alle Sieger, nicht nur weil sie einen Pokal und eine Urkunde mit nach Hause nahmen, sondern weil alle gezeigt und bewiesen haben, dass es bei allem sportlichen Ehrgeiz und Wettkampf auch ohne Gewalt und Ausgrenzung geht.

 

(Förderverein der Stiftung gegen Gewalt an Schulen e.V.)


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