Schüleraustausch Budapest-Winnenden 2008

Vom  16. - 25. April 2008 waren 15 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer zum Schüleraustausch in Budapest/ Ungarn. Alle Beteiligten sind sich einig: Der Austausch war ein voller Erfolg!
Ein Bericht von Juliane, Lisa und Tim.

Mittwoch:
Endlich war es so weit. Das Warten auf den Schüleraustausch hatte endlich ein Ende!
So trafen wie uns alle, noch ziemlich müde, aber auch schon ein bisschen aufgeregt, am Mittwoch morgen um 6.00 Uhr in der Früh am Winnender Bahnhof und fuhren von dort aus nach Budapest!
Nach 11 Stunden anstrengender, aber auch lustiger Zugfahrt erreichten wir dann endlich den Ostbahnhof in Budapest.
Gespannt und mit einem Kribbeln im Bauch stiegen wir aus und sahen schon von weitem die vielen Leute, die am Bahnhofseingang gespannt auf uns warteten.
Nachdem wir unsere Partner gefunden hatten, gingen wir mit ihnen nach Hause und verbrachten den Abend mit ihnen und ihren Familien um sich gegenseitig kennen zu lernen.

Donnerstag:
Am ersten Tag trafen wir uns morgens in der Schule, wo wir neben einem Frühstück auch von einer der Konrektorinnen herzlich begrüßt wurden.
Von dort aus veranstalteten wir mit ein paar älteren Schülern des Vörösmarty Mihály Gimnázium ein Stadtspiel, welches wir die nächsten Tage fortsetzten.
An diesem Tag führten sie uns in Budapest herum und brachten uns gleichzeitig etwas über den Verkehr in und um Budapest bei.
Mittags wurden wir dann von unseren Partnern abgeholt und hatten den Nachmittag frei.

Freitag:
Der Freitag war einer der ruhigsten Tage, da alle öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest streikten und deswegen die Schule für uns ausfiel. Stattdessen fand das Programm in der Gastfamilie statt.
Ein paar von uns (zufälligerweise auch die Lehrer) besuchten und besichtigten eine Kathedrale in Estergom, einem Nachbarort Budapests. Danach aßen wir in der Slowakei ein Eis.
Andere waren in einem der vielen Thermalbäder Budapests.

Samstag:
Am Samstag fand das Programm in und mit den Gastfamilien statt. Eines dieser Programme war das Schoppen im Mammut, einem der vielen großen Shoppingcenter Budapests.
Danach gingen wir alle zusammen in ein “Sinne und Knobel Museum“, welches sehr interessant war. Die Sachen, die ausgestellt wurden, konnten wir selber ausprobieren und testen .
Als wir dann nach ca. 3 Stunden das Museum verließen, gingen wir noch gemeinsam zum Bowlen.

Sonntag:
Am Sonntag fand wiederum das Programm in und mit den Gastfamilien statt. Dazu trafen wir uns morgens im Zoo.
Dort verbrachten wir gemeinsam mehrere Stunden.
Im Anschluss suchten wir zusammen ein Billardcenter auf, in dem wir unseren Abend verbrachten.


Montag:
Am Montag morgen traf sich die Gruppe in der Schule.
Danach setzten wir unser angefangenes Stattspiel fort und wurden dazu wiederum von den  älteren Schülern durch Budapest geführt.
Dieses Mal zeigten sie uns einige Brücken und die Margaretheninsel, auf der wir uns mittags mit unseren Ungarn und unseren Lehrern trafen. Die übrig bliebene Zeit gestalteten unsere Austauschpartner.

Dienstag:
Dienstags morgens trafen wir uns wieder in der Schule und gingen danach die Burg von Budapest im Burgenviertel besichtigen.
Dort bekamen wir einen Fragebogen, den wir in kleinen Gruppen mit unseren Partnern ausfüllen mussten.
Ab 14.00 Uhr hatten wir dann wieder freie Zeit bis zum Nachmittag.
Am Nachmittag trafen wir uns alle wieder in der Schule, wo wir ein uns ein Theaterstück anschauten, in dem ein paar unserer Ungarn mitspielten.
Danach hatten sie einige Aufgaben für uns die wir zum Thema Theater in Gruppen bearbeiten mussten. Dies machte der ganzen Gruppe sehr viel Spaß.

Mittwoch:
Mittwoch morgens trafen wir uns etwas früher an der Schule, da wir einen Einblick in das ungarische Schulleben werfen durften. Unter anderem  in Sport, Englisch, und Deutsch.
Die nächste Station des Stattspiel waren die Markthallen Budapests, die uns wieder von den älteren Schülern der Schule gezeigt wurden. Dort konnten wir auch Souvenirs und Mitbringsel für unsere Familien besorgen.
Um 14.00 Uhr holten uns wieder unsre Austauschschüler ab.
Den Nachmittag konnten wir wieder selbst gestallten.
Abends trafen sich einige von uns bei einer der Austauschschülerinnen zum “Schinken backen“ was soviel heißt wie “Grillen“.

Donnerstag:
An unserem letzten Tag in Ungarn trafen wir uns morgens das letzte Mal in der Schule um wiederum einen Unterricht unserer Wahl zu besuch. Danach gingen wir gemeinsam einkaufen.
Ab 13.00 hatten wir wieder Freie Zeit und gingen alle zusammen auf der Margaretheninsel picknicken.
Dort ruhten wir uns dann in der Sonne von Ungarn aus und genossen den restlichen Tag, so dass wir von dort aus gleich zu einer kleinen Bootshaltestelle gelangen konnten. Von dieser wir mit allen, die am Austausch beteiligt waren, eine Schifffahrt auf der Donau unternahmen.
Obwohl uns allen ein bisschen kalt war, begeisterte uns die Schifffahrt, da die ganze Stadt nachts beleuchtet ist und dies wunderschön aussieht.

Freitag:
Freitags war dann der Abreisetag.
Für viele war dies der traurigste Moment des Austausches, da sie sich von ihren Ungarn und deren Familien nur mühevoll trennen konnten.
Nach dem sich dann jeder von jedem verabschiedet hatte, war es dann so weit und unser Zug fuhr in Richtung Winnenden.
Mit Tränen in den Augen und weißen Taschentüchern in den Händen winkten uns die Ungarn am Bahnhof hinterher.
Im Zug setzten wir uns alle zu einer kleinen Rückblicksrunde zusammen und erzählten uns, was wir am Austausch am besten fanden. Alle waren ein bisschen traurig, da die 10 Tage schon so schnell vorbei waren.
Nach einer lustigen, stimmungsvollen Zugfahrt, empfingen uns unsere Familien und Freunde am Winnender Bahnhof.

Zum Gedenken an
die Opfer des
11. März 2009

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